Cyber Resilience Act Beratung für Hersteller & Händler
Wir unterstützen Hersteller, Importeure und Händler digitaler Produkte, von der Gap-Analyse bis zur CE-Kennzeichnung, auf dem Weg zur CRA-Compliance.

Was ist der Cyber Resilience Act?
Der Cyber Resilience Act (CRA) ist die EU-Verordnung 2024/2847 und legt erstmals verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen fest, wobei bereits sektoral geregelte Produkte ausgenommen sind.
Der CRA wurde im Oktober 2024 verabschiedet und gilt ab dem 11. Dezember 2027vollumfänglich. Bereits ab September 2026 greifen die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und Sicherheitsvorfälle. Schwere Verstöße können im Höchstrahmen mit Bußgeldern von bis zu 15 Mio. € oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.
Warum ist der CRA wichtig? Ohne CRA-Konformität dürfen betroffene Produkte ab 2027 nicht mehr in der EU in Verkehr gebracht werden. Die Konformität wird Teil der CE-Kennzeichnung und gilt für nahezu jedes vernetzte Produkt, egal ob Hardware oder Software.
CRA vs. NIS2 im Vergleich
Beide EU-Regelwerke stärken die Cybersicherheit, setzen aber an unterschiedlichen Punkten an. Viele Unternehmen sind oft von beiden betroffen. Die folgende Übersicht hilft bei der Orientierung.
| Cyber Resilience Act (CRA) | NIS2-Richtlinie | |
|---|---|---|
| Regulierungsobjekt | Produkte mit digitalen Elementen (Hard- & Software) | Organisationen & Netzwerke wesentlicher / wichtiger Einrichtungen |
| Betroffene | Hersteller, Importeure, Händler digitaler Produkte | Betreiber kritischer & wichtiger Sektoren (z. B. Energie, Gesundheit, IT) |
| Geltungsbereich | Gesamter Produktlebenszyklus (Design bis EOL) | Organisatorische & technische IT-Sicherheit der Einrichtung |
| Geltung ab | 11. Dezember 2027 (Meldepflichten ab 11.09.2026) | Rechtliche deutschlandweite Umsetzung in Planung |
| Konformitätsnachweis | CE-Kennzeichnung, EU-Konformitätserklärung, ggf. notifizierte Stelle | Risikomanagement, Meldepflichten, behördliche Aufsicht |
| Bußgelder | Bis zu 15 Mio. € oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes | Bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes |
| Meldefrist Vorfälle | 24 h an ENISA bei aktiv ausgenutzten Schwachstellen | 24 h Frühwarnung, 72 h vollständige Meldung an Behörde |
Warum Ihr Unternehmen jetzt CRA-konform werden sollte
EU-Marktzugang sichern
Ohne CRA-Konformität kein Verkauf in der EU ab 2027. Sichern Sie den Marktzugang für Ihre Produkte mit digitalen Elementen rechtzeitig ab.Bußgelder vermeiden
Verstöße gegen den CRA können bis zu 15 Mio. € oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes kosten. Eine frühzeitige Vorbereitung schützt Sie.Wettbewerbsvorteil
Cybersicherheit wird zum Kaufargument. Differenzieren Sie sich frühzeitig mit nachweisbarer CRA-Konformität von Wettbewerbern.Security-by-Design
Nachträgliche Anpassungen kosten Zeit und Geld. Denken Sie das Thema Sicherheit in Ihrem Produktentwicklungsprozess daher so früh wie möglich mit.24h-Meldepflicht & Incident Response
Ab September 2026 müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle innerhalb von nur 24 Stunden an ENISA gemeldet werden. Wir helfen Ihnen, die erforderlichen Prozesse und Verantwortlichkeiten rechtzeitig aufzubauen.Technische Dokumentation
Wir unterstützen bei der Erstellung der technischen Dokumentation, SBOM, Risikobewertung und EU-Konformitätserklärung.CRA-Timeline & Fristen
Der Countdown läuft: So viel Zeit bleibt Ihnen noch bis zur vollumfänglichen Geltung des Cyber Resilience Act.
Inkrafttreten
Der Cyber Resilience Act ist als EU-Verordnung 2024/2847 offiziell in Kraft getreten und gilt damit unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Hersteller, Importeure und Händler von Produkten mit digitalen Elementen sind ab diesem Zeitpunkt verpflichtet, sich aktiv mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen. Auch wenn die meisten Pflichten erst später greifen, beginnt jetzt die kritische Vorbereitungsphase. Wer früh startet, vermeidet Engpässe bei Ressourcen, Zertifizierungsstellen und Zulieferern.
CRA & SBOM – der technische Blick für Tech Leads
Der Cyber Resilience Act macht die Software Bill of Materials zur Pflicht. Was bedeutet das konkret für Entwicklung, Open-Source-Nutzung und Build-Pipelines?
Warum die SBOM zur Compliance-Grundlage wird
Der CRA verpflichtet Hersteller, sämtliche in ihren Produkten enthaltenen Software-Komponenten – inklusive Open-Source-Bibliotheken – maschinenlesbar zu dokumentieren. Diese Software Bill of Materials (SBOM) ist Voraussetzung für Schwachstellenmanagement, Update-Strategie und die EU-Konformitätserklärung. Tech Leads müssen SBOM-Erzeugung früh in der CI/CD-Pipeline verankern und kontinuierlich aktualisieren.

Wie läuft ein CRA-Compliance-Projekt ab?
1. Scope- & Gap-Analyse
2-3 Wochen2. Risikobewertung
2-4 Wochen3. Security-by-Design
2-9 Monate4. Technische Dokumentation
3-6 Wochen5. Konformitätsbewertung
2-8 Wochen6. Post-Market Compliance
Laufend
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Transparente Rahmenbedingungen
Fester Pauschalpreis statt stundenbasierter Abrechnung. Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland für höchste Datenschutz-Standards.
Produkt- & Cybersecurity-Expertise
Tiefes Know-how zu CRA, RED, Maschinenverordnung und NIS2 – kombiniert mit Erfahrung in Produktentwicklung, Embedded Systems und Software-Lieferketten.
Hands-on Begleitung
Wir arbeiten direkt mit Ihren Entwicklungs- und Produktteams zusammen – von der Risikobewertung bis zur EU-Konformitätserklärung.
Stressfreier Rundum-Service
Von Gap-Analyse, Threat Modeling, SBOM-Erstellung bis zur Post-Market-Compliance. Synergien mit ISO 27001, NIS2 und IT-Grundschutz nutzbar.
Individuelle Beratung
Zwei feste Cybersecurity-Berater begleiten Sie persönlich mit strukturierten Arbeitsblöcken, regelmäßigen Jour Fixe und enger Abstimmung mit Ihrem R&D-Team.
Eigene Compliance-Software
Reduziert den Dokumentationsaufwand um bis zu 70 % – inkl. Vorlagen für technische Dokumentation, Risikobewertung und Schwachstellenmanagement nach CRA.
Was unsere Kunden über uns sagen

"Der CRA hat uns vor enorme Herausforderungen gestellt – ein komplettes Umdenken in der Produktentwicklung. Mit der strukturierten Begleitung haben wir Security-by-Design in unseren Prozess integriert und sind heute bestens auf 2027 vorbereitet."

"Die Anforderungen des Cyber Resilience Act waren für uns als Software-Hersteller komplex. Die Beratung hat uns geholfen, SBOM, Schwachstellenmanagement und Meldeprozesse pragmatisch umzusetzen – ohne unsere Release-Zyklen auszubremsen."

"Als Importeur tragen wir nach dem CRA erhebliche Pflichten. Die Experten haben uns durch die Lieferantenbewertung, technische Dokumentation und CE-Konformitätsprüfung geführt – ein echter Gewinn für unsere Compliance-Organisation."
Was kostet eine CRA-Compliance-Beratung?

Leistungspakete
Basis
Compliance-Plattform für eigenständige UmsetzungAuf Anfrage
Plus
Mit persönlicher Beratung und BegleitungAuf Anfrage
Pro
Vollumfängliche Betreuung bis zur CE-KennzeichnungAuf Anfrage
Häufige Fragen (FAQ) zum Cyber Resilience Act
Bereit für Ihre CRA-Compliance?
Starten Sie jetzt mit unserer Cyber Resilience Act Beratung. Füllen Sie das Formular aus und einer unserer Experten meldet sich innerhalb von 48h für ein kostenloses Erstgespräch zur CRA-Compliance.
Der Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847) ist ein Rechtsakt der Europäischen Union. TrustSpace bietet Software-as-a-Service und Beratungsleistungen zur Vorbereitung auf die Anforderungen des CRA an. Die EU-Kommission und ENISA übernehmen keine Verantwortung für die auf der TrustSpace-Website dargestellten Inhalte.


